Apokalyse - eine geheime Offenbarung?6. Diözesaner Bibeltag
Das letzte Buch des Neuen Testaments ist zumeist als geheime Offenbarung bekannt. Ihrem Selbstverständnis nach geht es der Apokalypse des Johannes aber gerade nicht um Geheimhaltung, sondern um Enthüllung von Verborgenem und erschließende Tiefenschau auf die Geschehnisse der Zeit. Dennoch zählt die Johannesoffenbarung weithin zu den am schwersten zugänglichen Schriften der Bibel und bleibt vielfach ein „Buch mit sieben Siegeln“. Zugleich aber hat dieser Text über die Jahrhunderte hin eine reiche, wechselvolle und tiefgreifende Wirkungsgeschichte entfaltet. Ausschlaggebend dafür ist in erster Linie die farbenkräftige, zum Teil bizarr anmutende Bildwelt der Apokalypse. Der Seher Johannes vermittelt seine Botschaft vornehmlich in Bildern, Metaphern und Symbolen und fast ausschließlich im Rahmen von Visionsschilderungen. Den Bildern der Verführung und der Katastrophe sind dabei großartige Hoffnungsbilder und die Verheißung des endzeitlichen Heils gegenübergestellt.
Johannes will auf diese Weise seine Adressaten, verunsicherte und bedrängte Christen in Kleinasien, im Glauben stärken und trotz widriger Umstände zum treuen Festhalten an der christlichen Botschaft ermutigen.
Referent: Dr. Konrad Huber Termin: Samstag, 4. Februar 2012 von 10.00 bis 17.00 Uhr Ort: Haus der Begegnung, Innsbruck
KontaktAdresse: Haus der Begegnung Rennweg 12 6020 Innsbruck Telefon: +43 / 512 / 587869 Telefax: +43 / 512 / 587869 11 Email: hdb.office@dibk.at Homepage: http://www.dioezese-innsbruck.at/index.php?id=102&portal=13
(red)
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