Palästinenser beantragen biblische Stätten für Weltkulturerbe

Bereits im Februar hatte Palästina die Aufnahme der Bethlehemer Geburtskirche auf die Liste des UNESCO-Welterbes beantragt.

Nach der Aufnahme Palästinas als 195. Mitgliedstaat der Weltkulturorganisation UNESCO will die Palästinensische Autonomiebehörde dort die Aufnahme von 20 historischen und archäologischen Stätten auf die Liste des Weltkulturerbes beantragen. Einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur PNN von Mittwochabend zufolge gehört zu den von palästinensischer Seite vorgeschlagenen Stätten unter anderem das durch den Fund wichtiger Bibelhandschriften berühmte Qumran nahe dem Toten Meer.
Die Liste der Weltkulturerbe-Kandidaten sei seit zehn Jahren fertig, betonte Hamdan Taha vom Tourismusministerium in Ramallah. Doch erst durch die Aufnahme in die UNESCO von Montag könne die Palästinensische Autonomiebehörde das Schutzabkommen unterzeichnen.

Zu den nach Ansicht Palästinas schützenswer-ten Stätten gehören unter anderem die historischen Stadtkerne von Hebron, Bethlehem und Nablus sowie die Ausgrabungen Tell al-Sultan in Jericho, Qumran und der alte Hafen von Gaza. Bereits im Februar hatte Palästina die Aufnahme der Bethlehemer Geburtskirche auf die Liste des UNESCO-Welterbes beantragt.

(red)

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