Entstehung der biblischen Gottesbeziehung aus der Erfahrung des Babylonischen Exils
Viele alttestamentliche Texte erhielten ihre heutige Gestalt im babylonischen Exil. Mit weiblichen Erfahrungen und Gottesbildern wird der Erfahrung von Gewalt und Unterdrückung begegnet. Das Bild der "Tochter Zion" prägt ein neues, befreiendes Gottesverständnis.
Referent:
Univ.-Lekt. Mag. Dr. Peter A. Zeillinger
Kosten:
€ 85,00/€ 95,00/€ 110.00 (frei wählbar)
Anmeldeschluss:
30. Jänner 2026
Weitere Informationen und Anmeldung hier.
Termine:
Samstag, 28. Februar 2026, 09.00 Uhr - 16.30 Uhr
– Historische Hintergründe aus der Geschichte Israels: Die Entstehung biblischer Texte in (selbstkritischer) Auseinandersetzung mit politischen und gesellschaftlichen Ereignissen
– Die Bedeutung weiblicher Erfahrungen und Bilder für die theologische Deutung gesellschaftlicher und politischer Katastrophen bei den biblischen Propheten
– Entstehung eines neuen Verständnisses von Gottesbeziehung als Bund
Samstag, 14. März 2026, 09.00 Uhr - 16.30 Uhr
– Biblische Texte der Exilszeit: Beispiele des Ringens mit den traumatischen Erfahrungen von Gewalt und Unterdrückung
– »Frau Jerusalem«, »Tochter Zion« als Identifikationsfiguren für ganz Israel: Wandel der Geschlechterrollen als Verwandlung der Gottesbeziehung
– Entstehung eines neuen Verständnisses von Heil und Beziehung